Es
handelt sich dabei um eine religiöse Zeremonie. Der Tanz der Derwische
wird von einer recht großen Musikergruppe begleitet. Der eigentliche
Tanz wird in drei Sequenzen vorgenommen, in denen sich die Derwische
konsequent und ständig in die gleiche Richtung drehen. Dabei wird
die Tanzfläche ebenfalls umrundet. Durch diesen Tanz wird eine Verbindung
zu den himmlischen Mächten aufgebaut.
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die Fotos groß:
Zunächst
wird eine gemeinsame Andacht gehalten und gebetet.
Danach
holt sich jeder Tänzer die Erlaubnis zum Tanz beim Meister des Ordens
ab.
Nach
Erteilung der Erlaubnis beginnt der Tänzer sich zu drehen und umrundet
dabei die Tanzfläche.
Jede
der drei Tanzrunden wird mit konstanter Drehzahl getanzt, immer in
die gleiche Richtung.
Der
gesamte Tanz findet unter den strengen Augen der Meister (in schwarz)
statt.
Die
Gruppe der Tänzer besteht immer aus acht Mönchen. Der Hut symbolisiert
den Grabstein, der schwarze Umhang den Sarg und das weiße Kleid das
Leichentuch.
Während
der gesamten Veranstaltung intoniert das recht große Orchester sakrale
türkische Musik.
Alle
Tänzer halten die Geschwindigkeit um die Tanzfläche und die Drehzahl
konstant. Wenn einer der Tänzer abweicht, wird er vom Kontrolleur
korrigiert
Die
nach oben geöffnete Handfläche empfängt die göttliche Weisheit, die
nach unten geöffnete Hand gibt diese Erkenntnisse an die normalen
Menschen weiter.
Hier
beginnt die dritte Runde. Die kurzen Pausen verbringen die Tänzer
stehend am Rande der Fläche.
In
der letzten Tanzrunde geht der Meister persönlich zu seinen Tänzern.
Nach
den drei Tanzrunden finden sich alle Tänzer wieder auf ihren Plätzen
ein und beten.