Der mystische Tanz des Derwisch

Es handelt sich dabei um eine religiöse Zeremonie. Der Tanz der Derwische wird von einer recht großen Musikergruppe begleitet. Der eigentliche Tanz wird in drei Sequenzen vorgenommen, in denen sich die Derwische konsequent und ständig in die gleiche Richtung drehen. Dabei wird die Tanzfläche ebenfalls umrundet. Durch diesen Tanz wird eine Verbindung zu den himmlischen Mächten aufgebaut.
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Zunächst wird eine gemeinsame Andacht gehalten und gebetet.
Danach holt sich jeder Tänzer die Erlaubnis zum Tanz beim Meister des Ordens ab.
Nach Erteilung der Erlaubnis beginnt der Tänzer sich zu drehen und umrundet dabei die Tanzfläche.
Jede der drei Tanzrunden wird mit konstanter Drehzahl getanzt, immer in die gleiche Richtung.
Der gesamte Tanz findet unter den strengen Augen der Meister (in schwarz) statt.
Die Gruppe der Tänzer besteht immer aus acht Mönchen. Der Hut symbolisiert den Grabstein, der schwarze Umhang den Sarg und das weiße Kleid das Leichentuch.
Während der gesamten Veranstaltung intoniert das recht große Orchester sakrale türkische Musik.
Alle Tänzer halten die Geschwindigkeit um die Tanzfläche und die Drehzahl konstant. Wenn einer der Tänzer abweicht, wird er vom Kontrolleur korrigiert
Die nach oben geöffnete Handfläche empfängt die göttliche Weisheit, die nach unten geöffnete Hand gibt diese Erkenntnisse an die normalen Menschen weiter.
Hier beginnt die dritte Runde. Die kurzen Pausen verbringen die Tänzer stehend am Rande der Fläche.
In der letzten Tanzrunde geht der Meister persönlich zu seinen Tänzern.
Nach den drei Tanzrunden finden sich alle Tänzer wieder auf ihren Plätzen ein und beten.

 

Aus: EXPO 2000 Türkei - Tanz der Derwische
© 2000 Reinhard F. Luszcz, BLS Barbara Luszcz Software